Keine Zeit um Bass zu üben?

3 Tipps wie die auch mit wenig Zeit Fortschritte am Bass machen kannst.


Du findest einfach keine oder zu wenig Zeit, um Bass zu üben? 

Du nimmst Dir vor zu üben, doch leider schaffst du es nicht, dich regelmäßig mit dem Bass zu beschäftigen.

Damit bist du nicht allein. 

Die Hürde Nummer 1 der meisten Bass Schüler ist:

Zu wenig Zeit. 


In diesem Blogartikel zeig ich dir:

- wie du auch mit wenig Zeit am Bass vorankommst

- du dir eine Überoutine aufbauen kannst

- eine oft unterschätzte Komponente beim Üben


Mach das Üben zur Routine


Unser Alltag besteht zum Großteil aus Routinen. 

Routinen sind gut, denn sie laufen einfach ab und wir müssen uns nicht ernsthaft damit beschäftigen ob wir etwas tun oder nicht.


Der Klassiker unter den Routinen ist wahrscheinlich der "Guten Morgen Kaffee".

Viele von uns trinken morgens zuerst ganz routiniert ihren Kaffee und starten so in den Tag.

Noch viel wichtiger: wenn der "Guten Morgen Kaffee" fehlt, fühlt man sich unvollständig.

Da fehlt was.

Reine Psychologie: denn im Kaffe ist rein gar nix was man wirklich braucht, um in den Tag zu starten.


Aber genau so eine Routine sollte dein Bass üben werden. Ein fester Bestanteil deines Tages ohne den du dich unwohl fühlst. 

Dabei geht es garnicht sosehr darum das du extra viel Zeit investierst. 

Sondern einfach das du es machst. 


Lieber 5 Minuten geübt, als garnicht.


Um etwas zu einer Routine werden zu lassen, musst du es bewußt eine ganze Zeit lang tun. 

Z.B. einen Monat o.ä.

Überlege Dir wann am Tag (an jedem Tag) du zumindest 5 Minuten Bass üben unterbringen kannst. 

Dann stellt sich das Bass üben als Routine ein. 

es muss nicht immer eine halbe Stunde sein


Eigentlich ist diese Aussage im ersten Tipp schon mit drin, aber ich wollte sie nochmal gesondert aufführen.

Denn viele glauben, das sich das Üben nur lohnt, wenn sie ausreichend Zeit mitbringen.

Dabei kannst du, wenn du weißt was du üben willst, auch in kurzer Zeit schon Resultate erzielen.


Im "Jazz Piano Book" von Marc Levine steht z.B. "8h am Tag üben macht sie nicht automatisch zu einem besseren Pianisten, sie müssen auch wissen was sie üben müssenm, um besser zu werden. Daher kann es schon effektiv sein, wenn sie nur 5 Minuten üben, während sie auf die Mikrowelle warten die ihr Essen erwärmt"


Was für Pianisten gilt, ist für uns Bassisten genauso von Belang. 


Natürlich kannst du dir mit nur 5 Minuten am Tag nicht innerhalb von einer Woche ein 4 Stunden Programm für die Band erarbeiten.

Aber du kannst an spezifischen Sachen arbeiten. z.B. einer Technik oder einem bestimmten Song oder Songteil.


Besser jeden Tag ein paar Minuten, als in großen Abständen lange üben.


Wiederholen, wiederholen, wiederholen


Um ein Instrument sicher und gut zu beherrschen, musst du Bewegungsabläufe immer und immer wieder tun, damit sie automatisiert werden.


Daher solltest du Sachen wiederholen und wiederholen. 


Einen Song lernst du nicht indem du ihn einmal fehlerfrei durchgespielt hast, sondern mehrmals.


Wenn du z.B. eine gewisse Technik erlernen möchtest. 

(z.B. angelegter Wechselschlag) 

Solltest du diesen mehrmals nacheinander immer und immer wieder üben, so das er dir in Mark und Bein übergeht.


Stell deinen Bass so auf das du ihn jederzeit, oder mehrmals am Tag, nehmen kannst und diese eine Technik kurz spielst. 


Mit dieser oft unterschätzten Methode kannst du dir viele Sachen ohne wirklich großen Zeitaufwand erarbeiten. 


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